Von Bastelprojekt zum besonderen Geschenk: Ein Cemex-Mitarbeiter hat Miniatur-Fahrmischer aus Beton entwickelt, die Menschen mit Behinderung in präziser Handarbeit bemalten. So entstanden echte Unikate.
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René Krüger, Mischmeister bei Cemex in Finowfurt, ist gelernter Stuckateur und hat eine Leidenschaft für Figuren aus Putz und Gips wie kleine Engel, die er mit seinen Kindern anfertigt und bemalt. Auf der Suche nach einem neuen Bastelprojekt kam ihm eine Idee: „Nach meinem Einstieg bei Cemex dachte ich mir, dass ich Mini-Fahrmischer aus Beton herstellen könnte“, erzählt er. Er bereitete eine Form vor und goss erst Fahrmischer aus Gips, die seine Kinder bemalten. Ein Modell aus Beton nahm er mit ins Werk.
Dort sah Marcel Busch bei einem Arbeitsbesuch das Modell zum ersten Mal. „Ich war sofort begeistert und hatte direkt die Idee, dass man daraus ein besonderes Werbegeschenk machen muss“, sagt der Director Materials Germany bei Cemex. „Es ist das perfekte Giveaway, zum Beispiel für unsere langjährigen Geschäftspartner oder Jubilare, weil es nicht von der Stange ist, sondern wirklich in Handarbeit hergestellt wird.“ Doch wer sollte die Fahrmischermodelle mit den klassischen Cemex-Farben versehen?
Mosaik-Berlin gGmbH
Die Mosaik-Berlin gGmbH fördert die berufliche und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Rund 1.150 Beschäftigte arbeiten und qualifizieren sich dort in unterschiedlichen Berufsfeldern – orientiert an ihren individuellen Fähigkeiten und Interessen. Ziel ist eine inklusive Gesellschaft, in der alle Menschen aktiv teilhaben können.
Erst fünf Jahre nachdem Marcel Busch das Modell in Finowfurt zum ersten Mal gesehen hatte, fand Cemex endlich den passenden Partner: Mitarbeitende der Mosaik-Berlin gGmbH bemalten 200 von René Krüger gefertigte Mini-Betonmischer im Cemex-Look.
Eine Win-win-Situation – nicht nur für Cemex, sondern auch für die Beschäftigten in der Werkstatt. Denn die Mosaik-Berlin gGmbH unterstützt Menschen mit Behinderung bei der Teilhabe am Arbeitsleben. Je nach Fähigkeiten und Interessen können sie aus einem großen Angebot an Berufsfeldern wählen.
Die Arbeit an den Mini-Betonmischern braucht Zeit und Fingerspitzengefühl. Zweieinhalb reine Arbeitsstunden sind nötig, um einem Mischer von Hand den richtigen Anstrich zu geben. Laut Kerstin Grümer, Gruppenleiterin in Berlin-Spandau, bringt der Auftrag Abwechslung in den Werkstattalltag und fordert die Teammitglieder. Ein Beispiel: „Bärbel, die Respekt vor Maschinen hatte, hat sich getraut, für das Abschleifen den Dremel zu verwenden. Dank dieses Projekts lernen wir und entwickeln unsere Fähigkeiten weiter.“
Marcel Busch freut sich, über das Ergebnis der gelungenen Zusammenarbeit. „Hier sind echte Unikate entstanden, individuelle Präsente, die wir nun bei besonderen Anlässen verschenken können“, erklärt er.