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Sendungsbewusstsein für die Sicherheit

Mit prominenter Unterstützung der Truck-Fluencerin Sabrina alias „PS Tussi“ aus der Kabel-1-Sendung „Trucker Babes“ hat die Abteilung Health & Safety von Cemex Filme produziert, die Fahrerinnen und Fahrer für Gefahrensituationen sensibilisieren und zu sicherem Verhalten motivieren sollen.

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  • Sabrina Reiter, bekannt als „PS Tussi“ aus der TV-Sendung „Trucker Babes“, unterstützte Cemex bei der Produktion der neuen Sicherheitsfilme für Fahrerinnen und Fahrer. Foto: © Michael Derho
    Sabrina Reiter, bekannt als „PS Tussi“ aus der TV-Sendung „Trucker Babes“, unterstützte Cemex bei der Produktion der neuen Sicherheitsfilme für Fahrerinnen und Fahrer. Foto: © Michael Derho
    Karén Förster und Marco Pahl präsentierten das Projekt auf der Branchenkonferenz Straßenverkehr 2025 der BG Verkehr und erhielten viel positives Feedback aus der Branche. Foto: © Thomas Panzau
    Karén Förster und Marco Pahl präsentierten das Projekt auf der Branchenkonferenz Straßenverkehr 2025 der BG Verkehr und erhielten viel positives Feedback aus der Branche. Foto: © Thomas Panzau

    Prominente Unterstützung für mehr Sicherheit

    Wer einen LKW fährt, trägt viel Verantwortung. Von der Sicherung der Ladung über die Kontrolle des Fahrzeugs bis hin zur richtigen Sicherheitskleidung reichen die Vorschriften, die Unfälle verhindern sollen. Statt sich auf gedruckte Broschüren oder Standard-Videos zu verlassen, ist die Abteilung Health & Safety von Cemex Deutschland bei der Unterweisung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neue Wege gegangen: Sie hat sich für die Produktion mehrerer Filme engagiert, die die wichtigsten Sicherheitssysteme, Vorschriften und Verhaltensweisen anschaulich darstellen.

    Hauptdarstellerin ist Sabrina Reiter aus der Kabel-1-Reality-TV-Doku „Trucker Babes – 400 PS in Frauenhand“. Sie hat seit 2016 einen LKW-Führerschein und weiß, worauf es ankommt. In voller Sicherheitsmontur prüft sie vor dem Einsteigen das Fahrzeug und überzeugt sich im Cockpit gemeinsam mit Maik Hölzke, Manager Health & Safety Germany bei Cemex, von der eingebauten Sicherheitstechnik.

    Um das ungewöhnliche Projekt zu realisieren, hat Karén Förster, Health & Safety Specialist bei Cemex, zusammen mit Fahrtrainer Marco Pahl alle Hebel in Bewegung gesetzt. Unterstützt wurde sie dabei von der BG Verkehr, der zuständigen Berufsgenossenschaft für die Verkehrsbranche, sowie von der BG RCI, der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie. Zwei Tage lang filmte ein professionelles Produktionsteam Sabrina auf dem Gelände des Zementwerks Rüdersdorf sowie im benachbarten Werk der Firma Fels. Zum Cast gehörte außerdem ein Stuntman, der Gefahrensituationen realistisch darstellte.

    Sicherheitskampagne mit PS Tussi

    Hauptdarstellerin: <br />Sabrina Reiter („PS Tussi“), „Trucker Babes – 400 PS in Frauenhand“<br /><br /> Drehorte: <br />Zementwerk Rüdersdorf und Werk Fels <br /><br />Schwerpunkte:<br /> Toter Winkel, PSA, Fahrzeugtechnik, Unfallprävention<br /><br /> Ziel: <br />Sensibilisierung für Gefahrensituationen im Arbeitsalltag

    Technik rettet Leben

    Die Filme thematisieren zum einen den Schutz der Gesundheit aller Verkehrsteilnehmer. So erklärt Health-&-Safety-Manager Maik Hölzke in einem der Videos, mit welchen technischen Mitteln Cemex versucht, das LKW-Fahren für alle Beteiligten sicherer zu machen. Cemex setzt moderne Hilfsmittel ein, bevor diese Pflicht werden – etwa Abstandstempomaten oder Notbremsassistenten. MirrorCam-Systeme ersetzen klassische Außenspiegel, und Rückfahrkameras verbessern seit mehr als zehn Jahren in allen LKWs die Sicht beim Rangieren.

    Doch auch Training und Aufklärung spielen eine wichtige Rolle: Im Video erhalten LKW-Fahrer Tipps zur korrekten Einstellung von Spiegeln und Kameras, um das Sichtfeld optimal auszunutzen. Ein Aufkleber auf dem Fahrzeug weist Radfahrer zudem auf den toten Winkel hin.

    Ein Thema, das bei Cemex auch bei anderen Aktionen im Mittelpunkt steht: Regelmäßig besucht das Team Schulklassen und erklärt Kindern, was der tote Winkel bedeutet und welche Folgen Unachtsamkeit haben kann. Marco Pahl sagt: „Ich vergleiche so einen LKW-Reifen gerne mit einem Elefantenbein. Wenn der einem auf den Fuß tritt, geht es meist nicht gut aus.“ Abschreckung funktioniert auch bei Erwachsenen. Drastische Aufnahmen von tatsächlichen Unfällen sind seiner Erfahrung nach oft wirksamer als der erhobene Zeigefinger.

    Sabrina Reiter und das Produktionsteam bei den Dreharbeiten im Zementwerk Rüdersdorf. Die Filme verbinden Praxisnähe mit wichtigen Sicherheitsbotschaften. Foto: © Michael Derho

    Gefahren im Alltag erkennen

    Als Fahrtrainer ist Marco Pahl regelmäßig auf Baustellen unterwegs und kontrolliert unter anderem, ob die Kolleginnen und Kollegen die Persönliche Schutzausrüstung (PSA) fachgerecht tragen – ganz im Sinne der Vision Zero. Die Sicherheitsstrategie verfolgt das Ziel, die Zahl der Arbeitsunfälle bei Cemex auf Null zu senken.

    „Gerade wer lange dabei ist und bisher unfallfrei durch das Arbeitsleben gekommen ist, ist oft schwer zu belehren“, sagt er.

    Ein Problem, das er und Karén Förster bei LKW-Fahrern beobachten, ist das Ablegen der Arbeitsschuhe auf der Einstiegsstufe der Fahrerkabine. Beim Aussteigen können die Fahrer über ihre Schuhe stolpern. Häufig wird zudem in lose gebundene Schuhe hineingeschlüpft, ohne sie anschließend ordentlich zu schnüren – ein Verhalten, das ein Stuntman im Sicherheitsfilm bewusst überspitzt darstellt.

    Gerade wer lange dabei ist und bisher unfallfrei durch das Arbeitsleben gekommen ist, ist oft schwer zu belehren.

    Marco Pahl
    -
    Fahrtrainer

    Zero Accident Forum

    Die CEMEX Deutschland AG ist seit 2015 aktives Mitglied des „Zero Accident Forum – Voneinander lernen für null Unfälle“. <br /><br /> Das 2013 gegründete Forum ist eine Vereinigung von Unternehmen mit einem gemeinsamen Ziel: die Zahl der Arbeitsund Wegeunfälle in ihren Betrieben auf null zu reduzieren – mit allen geeigneten Mitteln.<br /><br /> Im Vordergrund stehen ein regelmäßiger Austausch und die Vernetzung.

    Vision Zero als gemeinsames Ziel

    „Wir verstehen das Bedürfnis, in sauberen und bequemen Schuhen zu fahren, und erlauben daher inzwischen auch geschlossene, luftige Sandalen“, beschreibt Karén Förster den Kompromiss. „Aber die schweren Arbeitsschuhe dürfen nicht zur Stolperfalle werden. Sie müssen im Cockpit oder in einem Staufach untergebracht und ordentlich geschnürt werden.“

    Bei der Branchenkonferenz Straßenverkehr der BG Verkehr 2025 zum Thema „Fachpersonal unterweisen – Gamechanger für Sicherheit und Erfolg“ stellten Karén Förster und Marco Pahl die Ergebnisse des Projekts vor und erhielten begeistertes Feedback. Besonders freut beide die Vernetzung mit anderen Brandenburger Institutionen, darunter das Institut für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung an der Universität Potsdam. Gemeinsam sind bereits weitere Aktivitäten geplant. Denn Sicherheit erreicht man am besten mit vereinten Kräften.

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