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Klimafreundlicher Brückenschlag

35.000 Tonnen CO<sub>2</sub>-reduzierten Vertua<sup>®</sup>-Zement hat Cemex für den Bau der Pelješac-Brücke geliefert. Das imposante Bauwerk im Süden Kroatiens ist eines der größten Infrastrukturprojekte der EU und wurde in Übereinstimmung mit ihren Klimazielen errichtet.

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  • Nachhaltigkeit
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  • Mit einem großen Feuerwerk wurde am 26. Juli 2022 die Pelješac-Brücke (auf Kroatisch: Pelješkimost) eingeweiht. Für viele kroatische Autofahrer, die häufiger ins südlich gelegene Dubrovnik pendeln, ist sie ein wahrer Segen. Denn vor dem Brückenbau standen sie oft stundenlang am Neum-Korridor im Stau. Der nur 23 Kilometer lange Küstenabschnitt, der Bosnien und Herzegowina mit dem Meer verbindet, unterbricht das langgezogene kroatische Staatsgebiet entlang der Adria. Der Transit durch das Nicht-EU-Land brachte stets aufwändige Grenzkontrollen mit sich und war oft mit Wartezeiten verbunden.

    Die 2.404 Meter lange Spannbetonbrücke gehört zu den größten Brücken Europas. Sie erstreckt sich über die Bucht von Mali Ston. Menschen, die mit dem Auto unterwegs sind, können über die Halbinsel Pelješac das bosnisch-herzegowinische Staatsgebiet umfahren und stoßen nördlich von Dubrovnik wieder aufs kroatische Festland. Von der neuen Verbindung erhofft sich die kroatische Regierung wirtschaftliche Vorteile für den Süden des Landes. Auch Inseln wie Mljet, Korcula und Lastovo sind nun besser angebunden.

    Durch die Verwendung von CO<sub>2</sub>-reduziertem Vertua<sup>®</sup>-Zement von Cemex ließen sich die Emissionen des Bauprojekts deutlich reduzieren. Foto: © Matija Djanjesic / CROPIX
    Durch die Verwendung von CO2-reduziertem Vertua®-Zement von Cemex ließen sich die Emissionen des Bauprojekts deutlich reduzieren. Foto: © Matija Djanjesic / CROPIX
    Für Autofahrer verkürzt sich durch den Brückenbau die Reise in den Süden Kroatiens. Foto: © Matija Djanjesic / CROPIX
    Für Autofahrer verkürzt sich durch den Brückenbau die Reise in den Süden Kroatiens. Foto: © Matija Djanjesic / CROPIX

    Lösungen für nachhaltiges Bauen

    Mit einer neuen Generation von Vertua<sup>®</sup>-Zusatzmitteln unterstützt Cemex den CO<sub>2</sub>-reduzierten Städtebau.

    Gebauter Klimaschutz

    Einen großen Teil der Kosten für die Pelješac-Brücke trug die Europäische Union. Um das Bauprojekt mit ihren Klimazielen in Übereinstimmung zu bringen, wurde für viele Bauteile CO2-reduzierter Zement von Cemex verwendet. 37.000 Tonnen lieferte Cemex für den Bau von Stützpfeilern und Pylonen. Insgesamt 95 Prozent dieses Zements gehören zur Vertua®-Produktfamilie. Durch den Einsatz von Vertua® konnten 8.471 Tonnen CO2 eingespart werden. Zudem bot das Cemex-Team kontinuierliche fachliche Unterstützung in allen Prozessschritten, von der Logistik bis zum technischen Support. Für die notwendigen Zufahrtsstraßen lieferte der Baustoffhersteller weitere 40.000 Tonnen Zement.

    Erste Pläne für den Bau der Brücke wurden bereits 2007 vorgestellt. Aufgrund der Wirtschaftskrise 2012 musste er aber verschoben werden. 2016 gab die kroatische Regierung nach mehreren Machbarkeitsstudien bekannt, dass die EU den Bau und die damit verbundenen Infrastrukturmaßnahmen unterstützen würde. Im Oktober 2018 begannen die Bauarbeiten nach einem Entwurf des slowenischen Bauingenieurs Marjan Pipenbaher.

    Schutz für Klima und Ressourcen

    Nachhaltigkeit bedeutet mehr als die CO2-Emissionen zu senken. Darauf nimmt Cemex mit den Produkten der erweiterten Vertua®-Familie Rücksicht. Die Familienmarke umfasst nicht nur CO2-reduzierte Betone und Zemente, sondern auch weitere Cemex-Baustofflösungen, die durch ihre Eigenschaften dem Klimaschutz und Ressourcenschutz zugutekommen.

    2023 Produkte Vertua Nachhaltigkeit Beton
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    Pipenbaher hat weltweit bereits zahlreiche Brücken geplant. Neben Projekten in seinem Heimatland konstruierte er unter anderem in Israel und in der Türkei viel beachtete Viadukte. Für seine Arbeiten wurde er mehrfach ausgezeichnet. So erhielt er für die Pelješac-Brücke 2022 den kroatischen Kolos Award für außergewöhnliche Leistungen im Bauwesen. Die Jury bezeichnete die Brücke als „größtes und komplexestes Bauwerk des Landes“.

    Durch den Einsatz von Vertua® konnten 8.471 Tonnen CO2 eingespart werden.

    Die Pelješac-Brücke hat dreizehn Öffnungen mit Spannweiten von 84 bis 285 Metern. Sieben davon sind als Schrägseilbrücken ausgeführt. Die Höhe der Pylone reicht von 82,5 bis zu 98 Metern über dem Meeresspiegel. So können auch größere Schiffe weiterhin die Hafenstadt Neum erreichen. Die erdbebensichere Konstruktion soll auch schweren Stürmen standhalten. Ebenfalls zur Sicherheit wurden hohe Windschutzwände an den Fahrbahnen installiert.

    Als Erster durfte bei der feierlichen Eröffnung Rennfahrer Nico Pulić aus Dubrovnik die Brücke überqueren, zusammen mit Mate Rimac, dem kroatischen Elektro-Auto-Pionier, in einem von ihm konstruierten Flitzer. Mit dem nachhaltigen Antrieb läutete er auch auf der Straße ein neues Mobilitätszeitalter ein.

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