Mit dem Neubau des Martin-Behaim-Gymnasiums in Nürnberg entsteht momentan eines der größten Schulbauprojekte Deutschlands in nachhaltiger Bauweise. Cemex liefert dafür 7.500 Kubikmeter Vertua<sup>®</sup> R-Beton aus rezyklierter Gesteinskörnung.
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Wie sieht eine zeitgemäße Lernumgebung aus? Was für Räume wünschen sich Lehrende und Lernende? Antworten auf diese Fragen flossen in die Planung des Martin-Behaim-Gymnasiums (MBG) in Nürnberg ein. Seit der Altbau-Komplex abgerissen wurde und die Schülerinnen und Schüler temporär in einem anderen Schulgebäude lernen, sind die Bauarbeiten im Stadtteil Ludwigsfeld in vollem Gange. Nach der Fertigstellung sollen an der Schule 1.700 Kinder und Jugendliche unterrichtet werden, etwa drei Viertel mehr als momentan.
Die Pläne des Teams von Caramel Architekten aus Wien, das mit seinem Entwurf den ersten Platz eines Architekturwettbewerbs gewann, sehen ein Haupthaus und ein Nebengebäude mit großer Mensa und sieben Turnhallen vor. Davon sind vier für das MBG und drei für das benachbarte neue Gymnasium Nürnberg gedacht. Dieses wird zeitgleich saniert und erweitert und soll zusammen mit dem MBG einen großen Campus bilden. Ein unterirdischer Gang verbindet Haupt- und Nebengebäude.
Klimafreundlicher Brückenschlag
Projekte35.000 Tonnen CO2-reduzierten Vertua®-Zement hat Cemex für den Bau der Pelješac-Brücke geliefert. Das imposante Bauwerk im Süden Kroatiens ist eines der größten Infrastrukturprojekte der EU und wurde in Übereinstimmung mit ihren Klimazielen errichtet.
Moderne pädagogische Konzepte wie der „kompetenzorientierte LehrplanPLUS“ der Bayerischen Staatsregierung spiegeln sich in der Raumaufteilung wieder. Über eine zentrale Aula wird das quaderförmige fünfgeschossige Schulhaus mit seinem ovalen Innenhof erschlossen. Sie soll laut den Architekten ein „Stadtzentrum für alle“ sein. Darum gruppiert sich, vergleichbar mit Marktplätzen, eine „Lernlandschaft“ für sechs bis acht Klassen mit geschlossener oder offener Raumstruktur. Die Klassenräume haben eigene Balkone. Sie dienen den Schülerinnen und Schülern als individueller Rückzugsort, aber auch als Fläche für die Außenpräsentation der Schule, die sich dort mit individuellen Projekten präsentieren kann.
„In ein paar Jahren wird hier ein Leuchtturm für Lernen und Pädagogik entstanden sein, über den sich noch viele Generationen von Schülerinnen und Schülern, aber auch von Lehrkräften freuen werden“, sagte Cornelia Trinkl, Referentin für Schule und Sport der Stadt Nürnberg Mitte März bei der feierlichen Grundsteinlegung.
Der Einsatz von rezyklierten Gesteinskörnungen im Transportbeton ermöglicht es uns, schon jetzt einen entscheidenden Beitrag zum nachhaltigeren Bauen zu leisten.
Bauherr des Schulneubaus ist das kommunale Immobilienunternehmen wbg Nürnberg, das bei seinen Objekten großen Wert legt auf Nachhaltigkeit. Errichtet werden die Gebäude der Schule aus vorgefertigten Holzelementen, während der Tiefbau in Stahlbeton ausgeführt wurde. Dafür lieferte Cemex Deutschland im Auftrag der Riedel Bau AG rund 14.500 Kubikmeter Transportbeton. In den Wänden der Untergeschosse kommt ein wasserundurchlässiger Beton der Druckfestigkeitsklasse C 30/37 zum Einsatz. Die Bodenplatten werden aus 7.500 m³ R-Beton der Druckfestigkeitsklasse C 30/37 gegossen – eine ressourcensparende Wahl. Denn die verwendete rezyklierte Gesteinskörnung der Kornabstufung 8/16 stammt aus aufbereiteten mineralischen Bauabfällen. „Der Einsatz von rezyklierten Gesteinskörnungen im Transportbeton ermöglicht uns, schon jetzt einen entscheidenden Beitrag zum nachhaltigeren Bauen zu leisten“, betont Panagiotis Leontiou, Vertriebsaußendienstmitarbeiter Transportbeton Werkgruppe Mittelfranken von Cemex Deutschland.
Der Neubau in Nürnberg zeigt, dass klima- und ressourcenschonende Betone immer gefragter werden. Mit dem neu aufgestellten Vertua-Portfolio ist Cemex für diesen Trend gerüstet.
Beton in Bestform
MenschenOb Schulen, Hotels oder Bahnhöfe – das Berliner Architekturbüro Grüntuch-Ernst arbeitet im Bestand, entwirft aber auch spannende Neubauten wie aktuell ein Bürohaus mit begehbarem Dachpark. Im Zentrum steht für die Gründer Almut Grüntuch-Ernst und Armand Grüntuch dabei ein enger Bezug zur Natur und zur Umgebung.